Herzlich Willkommen bei der Evangelischen Kirchengemeinde Inden-Langerwehe

Liebe Gemeinde,

immer wieder lesen wir in der Bibel den Satz: „Fürchtet euch nicht“. Worte, die Trost und Hoffnung schenken wollen. Inmitten der täglich auf uns einprasselnden Warnungen, angesichts der nie dagewesenen Einschränkung der alltäglichsten Gewohnheiten, inmitten einer sich immer weiter ausbreitenden Pandemie ist es nicht leicht, diese Worte des Glaubens bis ins Herz vordringen zu lassen. Umso mehr möchte ich uns heute als Gemeinschaft der Glaubenden aufrufen, uns auf das zu verlassen, was wir wissen: Gott liebt uns und wir alle gehören einer Gemeinschaft an, die zusammensteht.

Gleichwohl schafft Corona und die Angst davor, was wir niemals für möglich gehalten hätten: Unsere Kirchen müssen geschlossen bleiben, sogar Beerdigungen dürfen nur noch im engsten Familienkreis stattfinden. Anteilnahme, Zusammenstehen in Freud und Leid, das, was uns als Kirchengemeinde vor allem auszeichnet, geht nicht mehr – jedenfalls nicht in den gewohnten Formen. Und niemand weiß, für wie lange.

Aber auch das gilt: wir können als Gemeinschaft auf besondere Weise die Sorge und Fürsorge füreinander zeigen, indem wir die öffentlichen amtlichen Anweisungen und Richtlinien befolgen, um die Verbreitung des Coronavirus einzugrenzen. Dem muss auch alles kirchliche Handeln dienen. Eben aus Liebe gerade zu den besonders Verletzlichen unserer Gesellschaft, unserer Gemeinde.

Als Glaubende sind wir eingeladen, Hoffnung und Mut nicht aufzugeben, sondern in der Gesellschaft deutlich sichtbar zu machen. Nicht, indem wir die Einschränkungen des täglichen Lebens ignorieren, sondern gerade, indem wir sie befolgen. Dazu sollten wir uns aber nur auf die gesicherten Informationen von Behörden und dem RKI berufen. Panikmache und die Verbreitung von Fehlinformationen oder Halbwahrheiten erreichen das Gegenteil. Bitte überprüfen Sie alle Informationen genau.

Die Leitung unserer Landeskirche und auch die Leitung unserer Gemeinde sind derzeit in intensivem Austausch, um sofort auf sich verändernde Vorgaben der Behörden reagieren zu können und wir versuchen, Ihnen alle Informationen so zeitnah und transparent wie möglich zukommen zu lassen.

Da auch unsere Gottesdienste ausfallen müssen, erarbeiten wir derzeit andere Möglichkeiten, um spirituelle Angebote zu ermöglichen, die Ihnen anbieten wollen, alle Ängste und Sorgen auf Gott zu werfen, um Sie nicht alleine zu lassen. Denn trotz allem sind wir Gemeinde, sind wir Gemeinschaft unter Gottes Wort.

„Seht, die Lilien auf dem Felde: sie säen nicht, sie ernten nicht, und unser lieber Gott ernährt sie doch.“ An diesen Satz musste ich denken, als ich die so wunderbar in der Frühlingssonne blühenden Magnolienbäume vor unserem Gemeindezentrum in Inden sah. Ein Hoffnungsgedanke inmitten der vielen Gedanken voller Angst und Sorge. Gedanken der Hoffnung und des Trostes mag ich Ihnen heute zusprechen und Sie einladen, tröstende Worte, Gedanken der Zuversicht und Freude, die Ihnen durch den Kopf gehen mit anderen zu teilen. Und so, auch inmitten von Angst und Sorge festzuhalten an dem, was uns Glaube schenkt: Zuversicht und Hoffnung. Denn so spricht Gott: „Ich weiß wohl, was für Gedanken ich über euch habe: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens.“ Lasst uns als Gemeinde also auch in diesen herausfordernden Zeiten zusammenhalten und denen Zuversicht zusprechen, die derzeit ängstlich sind, verunsichert, von Leid geplagt.

Bleiben Sie gesund und behütet, mit herzlichen Segenswünschen,
Ihr Pfr. Daniel Müller Thór


Der Gemeindebrief-

Die Gemeinde in Schrift und Bild

Der Gemeindebrief stellt eine feste Institution innerhalb der Gemeinde dar und fasst Geschehnisse wie auch Ausblicke neben Kontaktadressen, Ansprechpersonen und weiteren Informationen quartalsweise zusammen. Dieser wird dann von tatkräftigen Helfern frei Haus ausgetragen.


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