Zahlen machen Schwerpunkte kirchlicher Arbeit deutlich

Jülicher Kreissynode tagt in Erkelenz

Die Herbstsynode hat traditionell zwei Schwerpunkte: Den Bericht des Superintendenten sowie den Haushaltplan und die Umlagen für das kommende Jahr. Wichtige Stichworte im Superintendentenbericht waren u.a. Frieden, Flüchtlinge, Sparkurs der Kirchen und Gemeinden, Kinderarmut und Seelsorge, Atommüll und Braunkohletagebau.
Der Haushaltplan 2015 für den Kirchenkreis Jülich sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von ca. 9,5 Mio. € vor. Finanziert werden aus diesen Haushaltsmitteln Arbeitsbereiche wie Jugendarbeit, Religionsunterricht an Schulen, Integrative Gemeindearbeit, Asylarbeit, Telefonseelsorge, Notfallseelsorge und vieles mehr. Große Einzelposten sind z.B. Asylarbeit oder die gesamte kirchliche Sozialarbeit, die vom Diakonischen Werk geleistet wird. Der Haushaltsplan verrät, welche Arbeitsschwerpunkte der Kirchenkreis Jülich setzt.

Verwaltungschef Christian Preutenborbeck konnte den Synodalen von guten Fortschritten in Sachen „Neubau Verwaltungsamt“ berichten.

Die Kreissynode beschloss u.a.: Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EkiR) soll eine Stellungnahme zum Thema „Steuergerechtigkeit“ zu erarbeiten. Bund und Land sollen den Jülicher Atommüll nicht in die USA exportieren, sondern vor Ort ein stabiles Lager bauen. Es soll eine befristete Projektstelle für Familienbildung eingerichtet werden. Aufgaben werden sein z. B. die Begleitung von Eltern-Kind-Gruppen in einzelnen Kirchengemeinden oder die Zusammenarbeit mit den Familienzentren und anderen Trägern zur Förderung von Familien in den Gemeinwesen unseres Kirchenkreises.

© Johannes de Kleine

Den Bericht finden des Superintendenten sowie einen ausführlichen Artikel Sie auf unserer Internetseite unter www.kkrjuelich.de.